Klosterpforte und Frauenkapelle Riddagshausen mit neuen Augen entdecken


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Riddagshausen entdecken: Mittelalterliche Klosterpforte und Frauenkapelle
Am 18. Oktober 2026 lädt die Klosterkirche St. Maria Riddagshausen zu einer öffentlichen Führung durch zwei eindrucksvolle Zeugnisse des mittelalterlichen Klosterbezirks ein. Im Mittelpunkt stehen die historische Klosterpforte und die Frauenkapelle, deren Mauern bis heute von Pilgern, Fremden und dem Alltag der Zisterzienser erzählen.
Geschichte am einstigen Klostereingang
Der Treffpunkt befindet sich um 12:15 Uhr am Klostertor. Die Führung schließt an den 11-Uhr-Gottesdienst in der Klosterkirche an und führt zu einem Ort, der jahrhundertelang den einzigen Zugang zum von einer Mauer umgebenen Klosterbezirk bildete. Die Klosterpforte stammt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, während die Außenmauern des Torhauses im 3. Viertel des 13. Jahrhunderts errichtet wurden.
Die Frauenkapelle und ihre besondere Funktion
Östlich des Torhauses liegt die Frauen- oder Fremdenkapelle aus dem 13. Jahrhundert. Sie stand bis zum 15. Jahrhundert frei und wurde später in die angrenzenden Gebäude eingebunden. Der benachbarte Verbindungsbau könnte einst als Schlafraum für auswärtige Gäste gedient haben. So verbindet die Führung Architekturgeschichte mit den Spuren mittelalterlicher Gastfreundschaft und klösterlicher Fürsorge.
Riddagshausen als lebendiges Klosterensemble
Die Führung öffnet den Blick auf das kulturelle Erbe des Klosters Riddagshausen. Die Zisterzienser prägten ab dem 12. Jahrhundert die Landschaft östlich von Braunschweig, legten Fischteiche an und verwandelten das sumpfige Niederungsgebiet in fruchtbare Wiesen und Felder. Neben Klosterpforte und Frauenkapelle gehören auch Klosterkirche, Klostermauer, Siechenkapelle und Zisterziensermuseum zum historischen Ensemble.
Mit Joachim Hempel auf Spurensuche
Die Geschichte und Geschichten vermittelt Domprediger im Ruhestand Joachim Hempel, der früher als Pfarrer an der Klosterkirche tätig war. Sein lokales Wissen eröffnet einen persönlichen Zugang zu den Sehenswürdigkeiten und macht die Stadtführung zu einem besonderen Entdeckungserlebnis für Kulturinteressierte, Geschichtsfreunde und Gäste Braunschweigs.
Fazit: Ein konzentrierter Blick auf Braunschweigs Klostergeschichte
Die öffentliche Führung bietet einen anschaulichen Einblick in mittelalterliche Baugeschichte, Zisterzienserkultur und die Entwicklung des Klosterbezirks Riddagshausen. Wer historische Orte gern unmittelbar erlebt und lokale Geschichte mit fachkundiger Begleitung entdecken möchte, findet hier eine kulturelle Bereicherung in besonderer Atmosphäre. Der Eintritt ist frei.
Offizielle Kanäle von Joachim Hempel und der Kirchengemeinde Riddagshausen-Gliesmarode:
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