Nothing is ever really lost im Kunstverein Braunschweig: Junge Kunst im Aufbruch

Event: Nothing is ever really lost – Meisterschüler*innen der HBK Braunschweig 2026 in Kunstverein Braunschweig, Lessingplatz 12, 38100 Braunschweig on 17. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

17. Oktober 2026

Veranstaltungsort

Braunschweig
38 Braunschweig, Germany

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Nothing is ever really lost: Junge Gegenwartskunst im Kunstverein Braunschweig

Der Kunstverein Braunschweig präsentiert vom 17. Oktober bis zum 8. November 2026 die Ausstellung Nothing is ever really lost – Meisterschüler*innen der HBK Braunschweig 2026. Bereits zum achten Mal zeigt die Kooperation von Kunstverein Braunschweig und Hochschule für Bildende Künste Braunschweig aktuelle künstlerische Positionen junger Absolvent*innen.

Eine Ausstellung zwischen Abschluss und Aufbruch

Die Schau markiert den Schritt aus dem geschützten Hochschulkontext in die Öffentlichkeit. Nach einem erfolgreichen Diplom in Freier Kunst erhalten besonders qualifizierte Studierende im zweisemestrigen Meisterschüler*innenstudium die Möglichkeit, eigene künstlerische Vorhaben selbstbestimmt zu entwickeln. Im Kunstverein treten diese individuellen Perspektiven in einen spannungsreichen Dialog mit der Architektur der Villa Salve Hospes.

Vielfalt zeitgenössischer Kunst

Zu sehen sind Arbeiten, die eigens für die Ausstellung entstanden, aus Abschlussprojekten hervorgegangen oder für die Präsentation im Kunstverein weiterentwickelt wurden. Malerei, Skulptur, Installation, Performance und weitere Formen zeitgenössischer Kunst verbinden sich zu einer facettenreichen Ausstellung über aktuelle Fragen, persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Wirklichkeiten.

Beteiligt sind Johanna Altgaßen, Claudia Bartholomäus, Juan Blanco, Wiebke Fischer, Hannah Güse, Carolin Hegerath, Hendrik Heissenberg, Hye-Hyun Kim, Juri Kim, Torben Laib, Jana Michal, Patrick Neugebauer, Agnes Schmid, Daphne Schüttkemper, Marianna Tyralla, Rubia Rose und Frederic Mac Vetter. Kuratiert wird die Ausstellung von Monja Remmers.

Werkbetrachtung in besonderer Atmosphäre

Die Ausstellungsatmosphäre des Kunstvereins eröffnet eine intensive ästhetische Erfahrung: Räume, Materialien, Licht und räumliche Setzungen werden zu aktiven Bestandteilen der Werkbetrachtung. Der Ausstellungstitel verweist auf die Nachwirkungen von Erinnerungen, Bildern und Handlungen – auf das, was sich verändert und dennoch im kulturellen Gedächtnis fortschreibt.

Künstlerische Gespräche und Vermittlung

Begleitend zur Ausstellung finden mehrere Künstler*innengespräche statt. Am 22. Oktober sprechen Claudia Bartholomäus, Torben Laib, Patrick Neugebauer, Rubia Rose und Marianna Tyralla. Weitere Gespräche mit Johanna Altgaßen, Hendrik Heissenberg, Daphne Schüttkemper, Frederic Mac Vetter sowie Juan Blanco, Hannah Güse, Hye-Hyun Kim und Jana Michal folgen im November. Öffentliche Führungen werden sonntags um 15 Uhr und donnerstags um 18 Uhr angeboten, außer an Feiertagen.

Am 25. Oktober ergänzt Carlotta Oppermann die Ausstellung mit der ortsspezifischen Performance What remains is a handful. Die Arbeit untersucht, wie vergangene Nutzungen und Handlungen in die Räume der Villa Salve Hospes eingeschrieben bleiben und in einer neuen räumlichen, materiellen und akustischen Konstellation wieder sichtbar werden.

Fazit: Gegenwartskunst live erleben

Nothing is ever really lost bietet ein konzentriertes Kunsterlebnis mit vielfältigen Positionen aus dem Meisterschüler*innenstudium der HBK Braunschweig. Kunstinteressierte begegnen einer jungen Kunstszene im Moment des Aufbruchs und erleben, wie aus Forschung, Material und persönlicher Haltung eigenständige Gegenwartskunst entsteht. Ein Besuch im Kunstverein Braunschweig eröffnet neue Perspektiven auf künstlerische Bildung, kuratorische Praxis und die ästhetische Erfahrung im Ausstellungsraum.

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Quellen:

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