Am Anfang war der Gurt im Städtischen Museum Braunschweig: Herkunft, Erinnerung und Kunst erleben


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Ein Kunsterlebnis zwischen Provenienz, Erinnerung und kolonialer Geschichte
Die neue Dauerausstellung Am Anfang war der Gurt im Städtischen Museum Braunschweig öffnet den Blick auf ethnologische Sammlungsbestände, Souvenirs und koloniale Trophäen und stellt dabei die Herkunft der Objekte ins Zentrum. Das Haus am Löwenwall verknüpft die Präsentation mit einer klaren musealen Haltung zur Provenienzforschung und zur Verantwortung im Umgang mit kolonial belasteten Sammlungen. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/kultur/museen/staedtisches-museum/))
Ein Raum für Werkbetrachtung und historische Einordnung
Die Ausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit in ein spannungsreiches Feld zwischen Objektgeschichte, Sammlungsgeschichte und Erinnerungskultur. Im Mittelpunkt steht unter anderem die Suche nach dem Patronengurt des OvaMbanderu-Anführers Kahimemua Nguvauva aus dem heutigen Namibia, ein Meilenstein in der Auseinandersetzung des Museums mit kolonialen Kontexten. So wird die Ausstellung zu einer ästhetischen Erfahrung mit ethischer Tiefe: nicht das exotische Schaustück, sondern die Frage nach Weg, Besitz und Bedeutung rückt in den Vordergrund. ([braunschweig.die-region.de](https://braunschweig.die-region.de/veranstaltungen-detailseite/event/101140961/am-anfang-war-der-gurt-braunschweiger-ethnographica-souvenirs-koloniale-trophaeen/))
Museumspädagogik, Dialog und kulturelle Bildung
Das Städtische Museum Braunschweig versteht seine ethnologische Sammlung ausdrücklich als Ort der Vermittlung. Die Ausstellung fügt sich in das Programm des Hauses ein, das Führungen, Veranstaltungen und Bildungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen anbietet. Gerade dieser Kontext macht den Besuch für kunst- und kulturinteressierte Menschen so wertvoll: Hier wird nicht nur betrachtet, sondern auch historisch und gesellschaftlich eingeordnet. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/kultur/museen/staedtisches-museum/))
Barrierefreier Besuch und großzügige Öffnungszeiten
Die Schau ist als frei zugängliche Dauerausstellung ausgewiesen und kann an vielen Terminen von 10:00 bis 17:00 Uhr besucht werden. Das Museum ist barrierefrei zugänglich, wobei aktuell in Teilen des Altstadtrathauses wegen der Erneuerung der Aufzugsanlage Einschränkungen bestehen. Für den Standort am Steintorwall spricht zudem die zentrale Lage in Braunschweig. ([braunschweig.die-region.de](https://braunschweig.die-region.de/veranstaltungen-detailseite/event/101140961/am-anfang-war-der-gurt-braunschweiger-ethnographica-souvenirs-koloniale-trophaeen/))
Warum sich der Besuch lohnt
Am Anfang war der Gurt verbindet Kunstgeschichte, Ethnologie und koloniale Erinnerung zu einem konzentrierten Kunsterlebnis, das nachwirkt. Wer sich für Museumsarbeit, Provenienzforschung und die ästhetische Kraft von Objekten interessiert, findet hier eine Ausstellung von hoher intellektueller Dichte. Ein Besuch lohnt sich besonders für alle, die Kultur nicht nur sehen, sondern verstehen wollen. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/kultur/museen/staedtisches-museum/))
Offizielle Kanäle von Städtisches Museum Braunschweig:
- Instagram: https://www.instagram.com/staedtischesmuseumbraunschweig/
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.braunschweig.de/kultur/museen/staedtisches-museum/



