Nothing is ever really lost im Kunstverein Braunschweig: Junge Kunst im Aufbruch


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Junge Gegenwartskunst zwischen Abschluss und Aufbruch
Der Kunstverein Braunschweig präsentiert vom 17. Oktober bis zum 8. November 2026 die Ausstellung Nothing is ever really lost mit den Meisterschüler*innen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Die Eröffnung findet am Freitag, 16. Oktober 2026, um 19 Uhr statt.
Die Ausstellung führt 17 künstlerische Positionen zusammen und macht sichtbar, wie vielfältig sich zeitgenössische Kunst aus dem Umfeld der HBK Braunschweig entwickelt. Malerei, Skulptur, Installation und weitere Ausdrucksformen treffen aufeinander und eröffnen einen konzentrierten Blick auf aktuelle Fragen, Materialien und Bildsprachen.
Eine Ausstellung als Übergang
Nach dem Diplomabschluss im Studiengang Freie Kunst erhalten besonders qualifizierte Studierende im zweisemestrigen Meisterschüler*innenstudium die Möglichkeit, eigene künstlerische Vorhaben selbstbestimmt zu realisieren. Die Ausstellung markiert den wichtigen Schritt aus dem Hochschulkontext in die Öffentlichkeit.
Einige Arbeiten wurden eigens für die Präsentation geschaffen, andere gingen aus Abschlussarbeiten hervor oder wurden für die Räume des Kunstvereins weiterentwickelt. Dadurch entsteht eine Ausstellungssituation, in der unterschiedliche Medien, Denkweisen und Formen der Werkbetrachtung miteinander in Dialog treten.
Vielfalt aktueller künstlerischer Positionen
Der Ausstellungstitel Nothing is ever really lost verweist auf die fortdauernde Wirkung künstlerischer Prozesse. Ideen, Materialien und Erfahrungen verschwinden nicht einfach, sondern kehren in veränderter Form wieder. Die Besucher*innen begegnen einer jungen Kunstszene, deren Arbeiten zwischen persönlicher Recherche, gesellschaftlicher Beobachtung und experimenteller Formfindung oszillieren.
Die Kuratierung von Monja Remmers setzt auf die produktive Spannung zwischen den einzelnen Positionen. In der Ausstellungsatmosphäre treffen konzentrierte Einzelwerke auf räumliche Zusammenhänge. Licht, Oberfläche, Volumen und Materialität prägen die ästhetische Erfahrung und laden dazu ein, die Werke nicht nur inhaltlich, sondern auch sinnlich zu erfassen.
Kulturelle Bildung und begleitendes Programm
Der Kunstverein begleitet die Ausstellung mit öffentlichen Führungen, Künstler*innengesprächen und einer Finissage. Gespräche am 22. Oktober und 1. November geben Einblicke in künstlerische Arbeitsweisen und kuratorische Entscheidungen. Am 8. November klingt die Ausstellung mit weiteren Künstler*innengesprächen und einer Finissage aus.
Auch Familien finden einen Zugang zur Ausstellung: Eine Taschenlampenführung im Rahmen von FiBS lädt am 25. Oktober dazu ein, Kunst spielerisch und aufmerksam zu entdecken. Damit verbindet die Schau kunsthistorisches Fachwissen mit kultureller Bildung und unmittelbarer ästhetischer Erfahrung.
Die beteiligten Meisterschüler*innen
Zu sehen sind Arbeiten von Johanna Altgaßen, Claudia Bartholomäus, Juan Blanco, Wiebke Fischer, Hannah Güse, Carolin Hegerath, Hendrik Heissenberg, Hye-Hyun Kim, Juri Kim, Torben Laib, Jana Michal, Patrick Neugebauer, Agnes Schmid, Daphne Schüttkemper, Marianna Tyralla, Rubia Rose und Frederic Mac Vetter.
Die Ausstellung entsteht in langjähriger Kooperation zwischen dem Kunstverein Braunschweig und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Sie bietet damit nicht nur einen Einblick in aktuelle Kunstproduktion, sondern auch in den Übergang junger Künstler*innen von der akademischen Ausbildung in die professionelle Öffentlichkeit.
Fazit: Gegenwartskunst live erleben
Nothing is ever really lost versammelt eigenständige, experimentelle und vielseitige Positionen junger Künstler*innen. Wer zeitgenössische Kunst, neue Materialien, offene Fragen und die besondere Atmosphäre einer Ausstellung zwischen Abschluss und Aufbruch erleben möchte, findet im Kunstverein Braunschweig ein anregendes Kunsterlebnis. Ein Besuch eröffnet neue Perspektiven auf die Freie Kunst und bereichert die eigene ästhetische Erfahrung.
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