
Pockelsstraße 10, Braunschweig-Nordstadt
Pockelsstraße 10, 38106 Braunschweig, Germany
National Museum of Natural History Braunschweig | Ausstellungen & Tickets
Das National Museum of Natural History in Braunschweig, offiziell das Staatliche Naturhistorische Museum, ist ein Ziel für alle, die Naturkunde nicht nur lesen, sondern sehen, hören und erleben möchten. Das Haus an der Pockelsstraße 10 verbindet eine lange Sammlungstradition mit einer modernen Besucherführung über vier Etagen. Unten warten Aquarien und Terrarien mit lebenden Tieren, darüber historische Dioramen, die Schatzkammer und der Entdeckersaal, und in den oberen Bereichen Themen wie Insekten, Vögel, Dino-Forschung, Eiszeit und menschliche Evolution. Gleichzeitig zeigt das Museum, wie aktuell Naturkunde ist: Mit mehr als 440.000 Objekten, einer außergewöhnlich großen Vogelsammlung und wechselnden Sonderausstellungen ist es ein Ort, an dem Forschung, Bildung und Familienbesuch zusammenfinden. Wer nach Ausstellungen, Tickets, Öffnungszeiten, Anfahrt oder Parken sucht, findet hier eine Location, die sowohl für spontane Besuche als auch für geplante Museumstage hervorragend funktioniert. Genau diese Mischung aus Tradition, Vielfalt und guter Erreichbarkeit macht den Besuch in Braunschweig so attraktiv. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/the-museum/location))
Ausstellungen und aktuelle Highlights im National Museum of Natural History Braunschweig
Aktuell lohnt sich der Blick auf die Sonderausstellungen besonders. Die offizielle Ausstellungsseite nennt als laufende Highlights Osterküken 2026 und Wildlife Photographer of the Year 2025. Die Wildlife-Schau ist ein starker Magnet für alle, die nach Fotos, Naturbildern und internationalen Motiven suchen: Sie zeigt die 100 besten Naturfotografien des Jahres und basiert auf einem Wettbewerb mit über 60.000 Einsendungen. Damit wird Natur nicht abstrakt, sondern als unmittelbares Erlebnis mit Tieren, Pflanzen, Pilzen und Lebensräumen greifbar. Osterküken 2026 bringt dagegen ein sehr persönliches, familienfreundliches Frühlingsformat ins Museum, bei dem Besucherinnen und Besucher die frisch geschlüpften Küken vor Ort erleben können. Gerade diese zeitlich begrenzten Formate erhöhen die Besuchsdynamik, weil sie den klassischen Museumstag mit einem saisonalen Anlass verbinden. Wer das Haus in den nächsten Wochen besucht, erlebt also nicht nur die historischen Dauerausstellungen, sondern auch einen aktuellen Anlass, der die Naturkunde in die Gegenwart holt. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/staatliches-naturhistorisches-museum/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen))
Die Dauerausstellungen bilden das Rückgrat des Museums und sind so breit aufgestellt, dass nahezu jede Zielgruppe etwas findet. Die offizielle Übersicht nennt Mineralien, den Vogelsaal, Braunschweiger Dioramen, Aquarien und Terrarien, den Entdeckersaal, das Schaumagazin, die Schatzkammer, den Braunschweiger Dino und den Lichtsaal. Diese Bandbreite ist SEO-stark und inhaltlich sinnvoll zugleich: Wer nach exhibits, history, dinosaurier, aquarien oder dioramen sucht, bekommt hier keine einzelne Nische, sondern ein ganzes Naturkundespektrum. Gerade die Verbindung von lebenden Tieren, historischen Präparaten, Fossilien und didaktischen Stationen macht den Besuch abwechslungsreich. Das Museum ist kein stilles Schaulager, sondern eine Location, in der man verschiedene Arten des Lernens nebeneinander erleben kann: beobachten, vergleichen, staunen und ausprobieren. Besonders stark ist dabei, dass sich die Themen nicht gegenseitig überlagern, sondern wie Bausteine eines größeren Naturbildes wirken. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/staatliches-naturhistorisches-museum/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen))
Für Social Media und Fotointeresse ist das Haus ebenfalls spannend, auch wenn es kein reines Fotomuseum ist. Die wechselnden Naturfotografien der aktuellen Sonderausstellung liefern starke Motive, während die Dauerausstellungen mit präparierten Tieren, Vitrinen, Aquarien und den historischen Dioramen sehr unterschiedliche Bildsprachen anbieten. Das ist für Besucherinnen und Besucher interessant, die nicht nur Inhalte konsumieren, sondern Eindrücke mit nach Hause nehmen möchten. Besonders die Verbindung aus moderner Ausstellungsgestaltung und historischen Präsentationsformen sorgt für Kontraste, die visuell leicht verständlich sind und den Museumsbesuch lebendig halten. Dadurch wird der Rundgang nicht eintönig, sondern wirkt wie eine Abfolge gut gesetzter Szenen. Genau diese Mischung aus Wissensvermittlung und Bildwirkung ist ein großer Vorteil für Familien, Schulklassen, Kulturreisende und alle, die bei einem Museumsbesuch gern Abwechslung haben. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/assets/user_upload/SNHM/Presseinformationen/2025-12-18_SNHM_PM_WPY.pdf))
Vier Etagen Naturkunde: Von Aquarien bis Dinosaurier
Die räumliche Struktur ist für die Besucherführung besonders wichtig: Das Museum verteilt seine Inhalte über vier Etagen. Im Untergeschoss finden sich lebende Amphibien, Reptilien und Fische in realistisch gestalteten Terrarien und Aquarien. Auf der ersten und zweiten Etage zeigen historische Dioramen Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen, während die erste Etage zusätzlich die Museumsgeschichte und die Schatzkammer mit besonders wertvollen Stücken aufnimmt. Dort liegt auch der Entdeckersaal, der mit interaktiven Elementen einen spielerischen Zugang bietet. Auf der zweiten und dritten Etage folgen Insekten, Dinosauriergrabungen, die fossile und geologische Geschichte der Braunschweiger Region, Vögel, Eiszeit, ausgestorbene Arten und die menschliche Evolution. Diese klare Verteilung erleichtert die Orientierung und sorgt dafür, dass der Besuch nicht sprunghaft wirkt, sondern wie ein gut erzählter Rundgang durch Natur- und Erdgeschichte. Man kann hier sehr bewusst von heutigen Lebensformen zu fossilen Zeugnissen und wieder zurück in die Gegenwart gehen. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/the-museum/location))
Innerhalb dieser Etagen fallen mehrere Räume besonders auf. Der Vogelsaal wurde neu gestaltet und setzt mit mehr als 200 Präparaten sowie multimedialen Stationen auf eine anschauliche Erzählweise. Die Sammlung umfasst mehr als 52.000 Exemplare und rund 19.000 Eier; damit ist sie die größte Vogelsammlung Niedersachsens und eine der bedeutendsten in Deutschland. Die Biodiversity Hall ergänzt dieses Spektrum mit über 500 Objekten in atmosphärischen Vitrinen, die bis zur Decke reichen und den Charakter klassischer Lehrsammlungen aufgreifen. Der Entdeckersaal bietet dann einen bewussten Stilwechsel: Hier stehen Mitmachen, Vergleichen und Beobachten im Vordergrund, etwa bei Tarnung, Lauten, Spuren und der Lebensweise des Weißstorchs. Wer die Etagen nacheinander besucht, erlebt deshalb nicht nur Objekte, sondern auch die Entwicklung der Museumspädagogik von der klassischen Schausammlung hin zur interaktiven Wissensvermittlung. Das macht das Haus sowohl für Erwachsene als auch für Kinder attraktiv, weil jede Ebene einen anderen Zugang zur Natur eröffnet. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/bird-hall))
Der Insect Hall und der Light Hall setzen diese Vielfalt konsequent fort. Im Insect Hall geht es um die enorme Formenvielfalt der Insekten, um Wasseroberflächen, soziale Insekten und lebende Bienen. Vergrößerte Modelle machen Bewegungs- und Ernährungsformen sichtbar, die man im Alltag kaum wahrnimmt. Der Light Hall wiederum ist der größte Ausstellungsraum des Hauses und wurde 2003 neu eröffnet. Er enthält einige der wertvollsten und größten Stücke des Museums, darunter das Skelett der Stellerschen Seekuh, Themen zu ausgestorbenen Vögeln und weitere Bereiche zur Eiszeit. Hinzu kommen Darstellungen von menschlicher Evolution mit wissenschaftlich rekonstruierten Homininen. Diese Kombination aus großformatigen Exponaten, fossilen Zeugnissen und anschaulichen Modellen sorgt dafür, dass der Rundgang nie abstrakt bleibt. Stattdessen entsteht ein sehr konkreter Eindruck davon, wie eng Artenvielfalt, Aussterben, Klima und regionale Geschichte miteinander verbunden sind. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/insect-hall))
Tickets, Öffnungszeiten und praktische Besucherinfos
Für die Planung sind die Öffnungszeiten und Ticketpreise einfach und transparent. Das Museum ist regulär dienstags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, mittwochs bis 19 Uhr, montags bleibt es geschlossen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9,00 Euro, ermäßigt 7,00 Euro und für Kinder von 6 bis 17 Jahren 4,00 Euro. Familienkarten sowie Jahreskarten ergänzen das Angebot, und mit dem Kombiticket für das paläon Forschungsmuseum erhalten Besucherinnen und Besucher innerhalb von drei Monaten freien Eintritt in das jeweils andere Museum. Wer gezielt nach Tickets sucht, findet also ein familientaugliches und preislich attraktives Modell, das vor allem bei spontanen Ausflügen gut funktioniert. Besonders hilfreich ist auch, dass das Haus für Kinder unter sechs Jahren freien Eintritt gewährt und Gruppen sowie bestimmte Berechtigte reduzierte Konditionen bekommen. Für ein Museum mit dieser Bandbreite ist das ein klarer Pluspunkt, weil der Besuch so auch für größere Familien und Schulgruppen planbar bleibt. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Zu den praktischen Besuchsinfos gehört außerdem die Feiertagsregelung. Das Museum ist an mehreren gesetzlichen Feiertagen geöffnet, darunter Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, Pfingstsonntag, der Tag der Deutschen Einheit, der Reformationstag und der zweite Weihnachtsfeiertag. Geschlossen bleibt es hingegen an Neujahr, am 1. Mai, an Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Heiligabend, dem ersten Weihnachtstag und an Silvester. Gerade bei einem Städtetrip oder bei Ferienbesuchen lohnt sich deshalb ein kurzer Blick auf die aktuellen Öffnungszeiten, damit der Ausflug nicht an einem Ruhetag endet. Für die Sonderausstellung Osterküken 2026 galten zusätzlich erweiterte Öffnungszeiten, was zeigt, wie flexibel das Haus auf saisonale Formate reagiert. Das ist besonders sinnvoll, weil sich so Besucherströme an Ferien, Wochenenden und Feiertagen besser verteilen lassen. Wer die Öffnungszeiten vorab prüft, spart sich unnötige Wege und kann den Museumsbesuch entspannt planen. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Für Mehrfachbesuche oder längere Aufenthalte sind die Jahreskarten interessant: Es gibt eine Jahreskarte für das Naturhistorische Museum, eine Familienjahreskarte und eine 3Landesmuseen-Jahreskarte. Das ist praktisch, wenn der Besuch nicht bei einem einzigen Termin bleiben soll oder wenn Braunschweig als Kulturziel mehrfach angefahren wird. Gerade in Kombination mit wechselnden Sonderausstellungen und den verschiedenen Dauerräumen relativiert sich die Kartenfrage schnell, weil man bei einem zweiten Besuch oft einen ganz anderen Schwerpunkt setzen kann. Familien profitieren besonders davon, dass die Preisstruktur klar und übersichtlich ist und dass es verschiedene Arten von Begleitung und Gruppentarifen gibt. Das Museum ist damit nicht nur ein klassisches Ausflugsziel, sondern auch ein Haus, das Wiederkehr fördert. Wer also beim ersten Mal nur die unteren Etagen schafft, kann später gezielt die Vogelräume, die Eiszeitabteilung oder die Sonderausstellung nachholen. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit in Braunschweig
Bei der Anfahrt punktet das Museum mit seiner Lage in Braunschweig-Nordstadt und mit den guten Anschlüssen an den öffentlichen Nahverkehr. Eigene Parkplätze gibt es nicht, dafür stehen in der Umgebung kostenlose öffentliche Parkmöglichkeiten an der Pockelsstraße, der Konstantin-Uhde-Straße und in den umliegenden Straßen zur Verfügung. Zusätzlich nennt das Museum zwei Ladeplätze für Elektroautos mit Lademöglichkeit sowie mehrere Behindertenparkplätze. Wer lieber mit Bus oder Bahn kommt, erreicht die nächstgelegene Bushaltestelle Pockelsstraße mit den Linien 419, 426, 429 und 433; die nächste Tramhaltestelle Mühlenpfordtstraße ist mit den Linien 1 und 2 erreichbar. Damit ist die Location sowohl für Autofahrer als auch für ÖPNV-Nutzer gut planbar. Gerade für Besucherinnen und Besucher, die nicht aus Braunschweig kommen, ist diese Mischung aus Nahverkehr und Parkoptionen ein echtes Argument für einen unkomplizierten Tagesausflug. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Auch in Sachen Barrierefreiheit ist das Haus klar aufgestellt. Der Eingang zu den Ausstellungshallen ist stufenlos, die Tür kann per Knopfdruck geöffnet werden, und alle Etagen sind per Aufzug erreichbar. Assistenzhunde sind mit Ausweis an der Rezeption erlaubt. Zusätzlich bietet das Museum einen kleinen Lese-Café-Bereich im ersten Obergeschoss, einen Picknickraum im Erdgeschoss, kostenfreies WLAN sowie Schließfächer für Jacken und Taschen. Für Fotos gilt eine praktische Regel: Fotografieren ohne Blitz, Stativ oder Selfie-Stick ist in den Ausstellungen grundsätzlich erlaubt. Wer also Inhalte für Social Media oder private Erinnerungsfotos sucht, kann den Besuch unkompliziert dokumentieren, ohne dass der Museumscharakter verloren geht. Die Kombination aus Zugänglichkeit, digitalem Komfort und klaren Besucherregeln macht das Haus sehr alltagstauglich. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Wer mit dem Fahrrad oder mit größeren Begleitgeräten unterwegs ist, sollte auch die Garderobenhinweise beachten. Größere Handwagen und Fahrradanhänger sollen wegen des Platzangebots vor dem Museum an den Fahrradständern abgestellt werden. Das ist ein kleines Detail, zeigt aber, dass das Haus auf Besucherströme vorbereitet ist und gleichzeitig Ordnung und Sicherheit in den Ausstellungssälen bewahren will. Zusammen mit den Schließfächern, der freien WLAN-Nutzung und dem klar geregelten Fotoverhalten entsteht ein sehr alltagstaugliches Besuchsprofil. Für Familien mit Kinderwagen oder für Gruppen mit Gepäck ist diese Struktur angenehm, weil die Wege im Gebäude klar geregelt sind und man nicht lange nach Hilfe suchen muss. So wird aus einem Museumsbesuch schnell ein entspannter, gut organisierter Ausflug, bei dem sich der Blick auf die Inhalte konzentrieren kann. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Geschichte eines Museums mit über 260 Jahren Tradition
Die Geschichte des Hauses ist ein wesentlicher Teil seines Reizes. Offiziell reicht sie bis ins Jahr 1754 zurück, als Carl I. von Braunschweig-Lüneburg das ducale Kunst- und Naturalienkabinett gründete. Schon 1753/54 wurde die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wodurch in Braunschweig eines der ersten öffentlichen Museen Deutschlands entstand. Danach zog das Museum mehrfach um: 1765 ins Zeughaus, 1857 kam es zur Trennung von Kunst- und Naturaliensammlung, 1877 an das heutige Alte Gebäude der TU Braunschweig und 1937 schließlich an die Pockelsstraße. Diese Historie erklärt, warum die Location nicht wie ein Neubau wirkt, sondern wie ein gewachsenes Wissenshaus mit langer Tradition. Dass das Museum mehr als 260 Jahre alt ist und sich selbst als ältestes naturkundliches Museum Deutschlands bezeichnet, ist deshalb kein Marketing-Spruch, sondern ein historisch nachvollziehbarer Befund. Die wechselvolle Entwicklung zeigt auch, wie eng das Museum mit der Wissenschaftsgeschichte Braunschweigs verbunden ist. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/the-museum/history))
Auch einzelne Objekte erzählen die langen Wege der Sammlung. In der Schatzkammer begegnet man etwa dem Weißbunten Raben von den Färöern, einem seltenen und ausgestorbenen Farbmorphen des Kolkraben, der schon 1755 erworben wurde. Hinzu kommen Stücke wie eine Caspian-Schildkröte mit Wappen auf dem Panzer, ein Sägefisch oder vergoldete Venusmuscheln, die auf die frühen Sammlungen in Bevern und Salzdahlum zurückgehen. Dadurch wird deutlich, dass das Museum nicht nur aus Ausstellungssälen besteht, sondern aus einem Ensemble historischer Zeugnisse, das den Aufstieg der Naturkunde von der fürstlichen Wunderkammer zur modernen Wissenschaft dokumentiert. Die Schatzkammer liefert damit mehr als nur schöne Vitrinen: Sie macht die Herkunft des Hauses sichtbar und verbindet Forschungsgeschichte mit musealer Aura. Das ist für Besucherinnen und Besucher wichtig, weil man beim Rundgang nicht nur sieht, was gesammelt wurde, sondern auch, warum diese Sammlung kulturell so bedeutsam ist. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/treasury))
Die Sammlung selbst ist ebenso beeindruckend wie die Baugeschichte. Das Museum spricht von rund 440.000 Objekten, darunter etwa 320.000 Wirbellose, 75.000 Wirbeltiere und 45.000 Fossilien. Besonders wichtig ist die Vogelsammlung mit mehr als 50.000 Präparaten; sie gehört zu den größten und international bedeutenden Sammlungen in Deutschland. Hinzu kommen zahlreiche Typus-Exemplare, also Stücke, die für die wissenschaftliche Erstbeschreibung einer Art entscheidend sind. Gerade diese wissenschaftliche Tiefe macht das Museum zu mehr als einer klassischen Schausammlung. Es ist ein Forschungsort, ein Archiv des Lebens und ein Bildungszentrum in einem. Wer Naturkunde, Forschungsgeschichte und Museumsentwicklung in einem Besuch erleben möchte, bekommt hier also nicht nur Ausstellungsräume, sondern ein echtes wissenschaftliches Gedächtnis der Region und darüber hinaus. ([geopark-hblo.de](https://geopark-hblo.de/en/locations/information-centres/braunschweig-natural-history-museum/))
Für wen sich der Besuch besonders lohnt
Besonders stark ist das Museum dort, wo es klassische Schauwirkung mit Mitmachmomenten verbindet. Die Braunschweiger Dioramen zeigen Tiere in ihren Lebensräumen, viele davon stammen aus den frühen 1950er-Jahren und besitzen dadurch selbst musealen Charakter. Der Entdeckersaal setzt dagegen auf Interaktion und ist bewusst modern gestaltet, damit Kinder, Schulklassen und neugierige Erwachsene Zusammenhänge direkt begreifen können. Im Insect Hall ergänzen lebende Bienen, detailreiche Nester und vergrößerte Modelle die Sammlung um einen anschaulichen Blick auf Formenvielfalt und Anpassung. Zusammen mit den Vögeln, der Schatzkammer, den Aquarien und der Eiszeithalle entsteht so ein Besuch, der sich weniger wie eine Pflichttour und mehr wie ein Entdeckerparcours anfühlt. Gerade wer mit Kindern kommt, profitiert von dieser Mischung, weil die Räume nicht nur informieren, sondern auch überraschen. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/insect-hall))
Der Insect Hall und der Light Hall setzen diese Vielfalt konsequent fort. Im Insect Hall geht es um die enorme Formenvielfalt der Insekten, um Wasseroberflächen, soziale Insekten und lebende Bienen. Vergrößerte Modelle machen Bewegungs- und Ernährungsformen sichtbar, die man im Alltag kaum wahrnimmt. Der Light Hall wiederum ist der größte Ausstellungsraum des Hauses und wurde 2003 neu eröffnet. Er enthält einige der wertvollsten und größten Stücke des Museums, darunter das Skelett der Stellerschen Seekuh, Themen zu ausgestorbenen Vögeln und weitere Bereiche zur Eiszeit. Hinzu kommen Darstellungen von menschlicher Evolution mit wissenschaftlich rekonstruierten Homininen. Diese Kombination aus großformatigen Exponaten, fossilen Zeugnissen und anschaulichen Modellen sorgt dafür, dass der Rundgang nie abstrakt bleibt. Stattdessen entsteht ein sehr konkreter Eindruck davon, wie eng Artenvielfalt, Aussterben, Klima und regionale Geschichte miteinander verbunden sind. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/insect-hall))
Gerade für Familien mit Kindern ist die Mischung aus echten Tieren, großen Modellen, erklärenden Stationen und historischen Präparaten ideal. Gleichzeitig kommen Erwachsene auf ihre Kosten, weil das Museum immer wieder Bezüge zu Forschung, Artensterben, Klimawandel und regionaler Erdgeschichte herstellt. Wer sich für Naturfotografie interessiert, findet in der Sonderausstellung starke Bildwelten; wer Dinosaurier sucht, bekommt Fossilien und PalaeoArt; wer sich für Vögel begeistert, trifft auf eine außergewöhnlich tiefe Sammlung. So bleibt das Haus breit anschlussfähig und wirkt doch nie beliebig. Wer den Besuch sinnvoll aufbauen will, beginnt am besten mit einer aktuellen Sonderausstellung, nimmt danach den Entdeckersaal für den spielerischen Einstieg mit und arbeitet sich dann über Tiere, Vitrinen und Dioramen nach oben. Das ist keine offizielle Muss-Reihenfolge, aber eine gute Orientierung für Familien und Erstbesucher, weil sich so moderne, historische und forschungsbezogene Inhalte ideal mischen. Genau deshalb funktioniert das Museum sowohl für kurze Besuche als auch für längere Museumstage. ([geopark-hblo.de](https://geopark-hblo.de/en/locations/information-centres/braunschweig-natural-history-museum/))
Für Tagesgäste, Schulausflüge und alle, die in Braunschweig nach einer wetterunabhängigen Aktivität mit Substanz suchen, ist das Haus besonders attraktiv. Es ist groß genug für einen langen Museumsnachmittag, aber kompakt genug, um nicht zu überfordern. Mit wechselnden Highlights wie Wildlife Photographer of the Year 2025 und Osterküken 2026 bleibt das Angebot zudem aktuell und saisonal spannend. Dazu kommen die seltene Kombination aus lebenden Tieren, naturkundlicher Forschung, historischen Schaukästen und modernen Vermittlungsformaten sowie die gute Erreichbarkeit mit ÖPNV und Pkw. Wer also nach einer Location sucht, die Wissensdurst, Familienfreundlichkeit und kulturellen Mehrwert verbindet, findet im National Museum of Natural History Braunschweig eine sehr starke Adresse. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/staatliches-naturhistorisches-museum/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen))
Quellen:
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - Startseite
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - Visitor Info
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - Permanent Exhibitions
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - History
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - Aktuelle Ausstellungen
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National Museum of Natural History Braunschweig | Ausstellungen & Tickets
Das National Museum of Natural History in Braunschweig, offiziell das Staatliche Naturhistorische Museum, ist ein Ziel für alle, die Naturkunde nicht nur lesen, sondern sehen, hören und erleben möchten. Das Haus an der Pockelsstraße 10 verbindet eine lange Sammlungstradition mit einer modernen Besucherführung über vier Etagen. Unten warten Aquarien und Terrarien mit lebenden Tieren, darüber historische Dioramen, die Schatzkammer und der Entdeckersaal, und in den oberen Bereichen Themen wie Insekten, Vögel, Dino-Forschung, Eiszeit und menschliche Evolution. Gleichzeitig zeigt das Museum, wie aktuell Naturkunde ist: Mit mehr als 440.000 Objekten, einer außergewöhnlich großen Vogelsammlung und wechselnden Sonderausstellungen ist es ein Ort, an dem Forschung, Bildung und Familienbesuch zusammenfinden. Wer nach Ausstellungen, Tickets, Öffnungszeiten, Anfahrt oder Parken sucht, findet hier eine Location, die sowohl für spontane Besuche als auch für geplante Museumstage hervorragend funktioniert. Genau diese Mischung aus Tradition, Vielfalt und guter Erreichbarkeit macht den Besuch in Braunschweig so attraktiv. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/the-museum/location))
Ausstellungen und aktuelle Highlights im National Museum of Natural History Braunschweig
Aktuell lohnt sich der Blick auf die Sonderausstellungen besonders. Die offizielle Ausstellungsseite nennt als laufende Highlights Osterküken 2026 und Wildlife Photographer of the Year 2025. Die Wildlife-Schau ist ein starker Magnet für alle, die nach Fotos, Naturbildern und internationalen Motiven suchen: Sie zeigt die 100 besten Naturfotografien des Jahres und basiert auf einem Wettbewerb mit über 60.000 Einsendungen. Damit wird Natur nicht abstrakt, sondern als unmittelbares Erlebnis mit Tieren, Pflanzen, Pilzen und Lebensräumen greifbar. Osterküken 2026 bringt dagegen ein sehr persönliches, familienfreundliches Frühlingsformat ins Museum, bei dem Besucherinnen und Besucher die frisch geschlüpften Küken vor Ort erleben können. Gerade diese zeitlich begrenzten Formate erhöhen die Besuchsdynamik, weil sie den klassischen Museumstag mit einem saisonalen Anlass verbinden. Wer das Haus in den nächsten Wochen besucht, erlebt also nicht nur die historischen Dauerausstellungen, sondern auch einen aktuellen Anlass, der die Naturkunde in die Gegenwart holt. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/staatliches-naturhistorisches-museum/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen))
Die Dauerausstellungen bilden das Rückgrat des Museums und sind so breit aufgestellt, dass nahezu jede Zielgruppe etwas findet. Die offizielle Übersicht nennt Mineralien, den Vogelsaal, Braunschweiger Dioramen, Aquarien und Terrarien, den Entdeckersaal, das Schaumagazin, die Schatzkammer, den Braunschweiger Dino und den Lichtsaal. Diese Bandbreite ist SEO-stark und inhaltlich sinnvoll zugleich: Wer nach exhibits, history, dinosaurier, aquarien oder dioramen sucht, bekommt hier keine einzelne Nische, sondern ein ganzes Naturkundespektrum. Gerade die Verbindung von lebenden Tieren, historischen Präparaten, Fossilien und didaktischen Stationen macht den Besuch abwechslungsreich. Das Museum ist kein stilles Schaulager, sondern eine Location, in der man verschiedene Arten des Lernens nebeneinander erleben kann: beobachten, vergleichen, staunen und ausprobieren. Besonders stark ist dabei, dass sich die Themen nicht gegenseitig überlagern, sondern wie Bausteine eines größeren Naturbildes wirken. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/staatliches-naturhistorisches-museum/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen))
Für Social Media und Fotointeresse ist das Haus ebenfalls spannend, auch wenn es kein reines Fotomuseum ist. Die wechselnden Naturfotografien der aktuellen Sonderausstellung liefern starke Motive, während die Dauerausstellungen mit präparierten Tieren, Vitrinen, Aquarien und den historischen Dioramen sehr unterschiedliche Bildsprachen anbieten. Das ist für Besucherinnen und Besucher interessant, die nicht nur Inhalte konsumieren, sondern Eindrücke mit nach Hause nehmen möchten. Besonders die Verbindung aus moderner Ausstellungsgestaltung und historischen Präsentationsformen sorgt für Kontraste, die visuell leicht verständlich sind und den Museumsbesuch lebendig halten. Dadurch wird der Rundgang nicht eintönig, sondern wirkt wie eine Abfolge gut gesetzter Szenen. Genau diese Mischung aus Wissensvermittlung und Bildwirkung ist ein großer Vorteil für Familien, Schulklassen, Kulturreisende und alle, die bei einem Museumsbesuch gern Abwechslung haben. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/assets/user_upload/SNHM/Presseinformationen/2025-12-18_SNHM_PM_WPY.pdf))
Vier Etagen Naturkunde: Von Aquarien bis Dinosaurier
Die räumliche Struktur ist für die Besucherführung besonders wichtig: Das Museum verteilt seine Inhalte über vier Etagen. Im Untergeschoss finden sich lebende Amphibien, Reptilien und Fische in realistisch gestalteten Terrarien und Aquarien. Auf der ersten und zweiten Etage zeigen historische Dioramen Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen, während die erste Etage zusätzlich die Museumsgeschichte und die Schatzkammer mit besonders wertvollen Stücken aufnimmt. Dort liegt auch der Entdeckersaal, der mit interaktiven Elementen einen spielerischen Zugang bietet. Auf der zweiten und dritten Etage folgen Insekten, Dinosauriergrabungen, die fossile und geologische Geschichte der Braunschweiger Region, Vögel, Eiszeit, ausgestorbene Arten und die menschliche Evolution. Diese klare Verteilung erleichtert die Orientierung und sorgt dafür, dass der Besuch nicht sprunghaft wirkt, sondern wie ein gut erzählter Rundgang durch Natur- und Erdgeschichte. Man kann hier sehr bewusst von heutigen Lebensformen zu fossilen Zeugnissen und wieder zurück in die Gegenwart gehen. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/the-museum/location))
Innerhalb dieser Etagen fallen mehrere Räume besonders auf. Der Vogelsaal wurde neu gestaltet und setzt mit mehr als 200 Präparaten sowie multimedialen Stationen auf eine anschauliche Erzählweise. Die Sammlung umfasst mehr als 52.000 Exemplare und rund 19.000 Eier; damit ist sie die größte Vogelsammlung Niedersachsens und eine der bedeutendsten in Deutschland. Die Biodiversity Hall ergänzt dieses Spektrum mit über 500 Objekten in atmosphärischen Vitrinen, die bis zur Decke reichen und den Charakter klassischer Lehrsammlungen aufgreifen. Der Entdeckersaal bietet dann einen bewussten Stilwechsel: Hier stehen Mitmachen, Vergleichen und Beobachten im Vordergrund, etwa bei Tarnung, Lauten, Spuren und der Lebensweise des Weißstorchs. Wer die Etagen nacheinander besucht, erlebt deshalb nicht nur Objekte, sondern auch die Entwicklung der Museumspädagogik von der klassischen Schausammlung hin zur interaktiven Wissensvermittlung. Das macht das Haus sowohl für Erwachsene als auch für Kinder attraktiv, weil jede Ebene einen anderen Zugang zur Natur eröffnet. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/bird-hall))
Der Insect Hall und der Light Hall setzen diese Vielfalt konsequent fort. Im Insect Hall geht es um die enorme Formenvielfalt der Insekten, um Wasseroberflächen, soziale Insekten und lebende Bienen. Vergrößerte Modelle machen Bewegungs- und Ernährungsformen sichtbar, die man im Alltag kaum wahrnimmt. Der Light Hall wiederum ist der größte Ausstellungsraum des Hauses und wurde 2003 neu eröffnet. Er enthält einige der wertvollsten und größten Stücke des Museums, darunter das Skelett der Stellerschen Seekuh, Themen zu ausgestorbenen Vögeln und weitere Bereiche zur Eiszeit. Hinzu kommen Darstellungen von menschlicher Evolution mit wissenschaftlich rekonstruierten Homininen. Diese Kombination aus großformatigen Exponaten, fossilen Zeugnissen und anschaulichen Modellen sorgt dafür, dass der Rundgang nie abstrakt bleibt. Stattdessen entsteht ein sehr konkreter Eindruck davon, wie eng Artenvielfalt, Aussterben, Klima und regionale Geschichte miteinander verbunden sind. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/insect-hall))
Tickets, Öffnungszeiten und praktische Besucherinfos
Für die Planung sind die Öffnungszeiten und Ticketpreise einfach und transparent. Das Museum ist regulär dienstags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, mittwochs bis 19 Uhr, montags bleibt es geschlossen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9,00 Euro, ermäßigt 7,00 Euro und für Kinder von 6 bis 17 Jahren 4,00 Euro. Familienkarten sowie Jahreskarten ergänzen das Angebot, und mit dem Kombiticket für das paläon Forschungsmuseum erhalten Besucherinnen und Besucher innerhalb von drei Monaten freien Eintritt in das jeweils andere Museum. Wer gezielt nach Tickets sucht, findet also ein familientaugliches und preislich attraktives Modell, das vor allem bei spontanen Ausflügen gut funktioniert. Besonders hilfreich ist auch, dass das Haus für Kinder unter sechs Jahren freien Eintritt gewährt und Gruppen sowie bestimmte Berechtigte reduzierte Konditionen bekommen. Für ein Museum mit dieser Bandbreite ist das ein klarer Pluspunkt, weil der Besuch so auch für größere Familien und Schulgruppen planbar bleibt. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Zu den praktischen Besuchsinfos gehört außerdem die Feiertagsregelung. Das Museum ist an mehreren gesetzlichen Feiertagen geöffnet, darunter Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, Pfingstsonntag, der Tag der Deutschen Einheit, der Reformationstag und der zweite Weihnachtsfeiertag. Geschlossen bleibt es hingegen an Neujahr, am 1. Mai, an Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Heiligabend, dem ersten Weihnachtstag und an Silvester. Gerade bei einem Städtetrip oder bei Ferienbesuchen lohnt sich deshalb ein kurzer Blick auf die aktuellen Öffnungszeiten, damit der Ausflug nicht an einem Ruhetag endet. Für die Sonderausstellung Osterküken 2026 galten zusätzlich erweiterte Öffnungszeiten, was zeigt, wie flexibel das Haus auf saisonale Formate reagiert. Das ist besonders sinnvoll, weil sich so Besucherströme an Ferien, Wochenenden und Feiertagen besser verteilen lassen. Wer die Öffnungszeiten vorab prüft, spart sich unnötige Wege und kann den Museumsbesuch entspannt planen. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Für Mehrfachbesuche oder längere Aufenthalte sind die Jahreskarten interessant: Es gibt eine Jahreskarte für das Naturhistorische Museum, eine Familienjahreskarte und eine 3Landesmuseen-Jahreskarte. Das ist praktisch, wenn der Besuch nicht bei einem einzigen Termin bleiben soll oder wenn Braunschweig als Kulturziel mehrfach angefahren wird. Gerade in Kombination mit wechselnden Sonderausstellungen und den verschiedenen Dauerräumen relativiert sich die Kartenfrage schnell, weil man bei einem zweiten Besuch oft einen ganz anderen Schwerpunkt setzen kann. Familien profitieren besonders davon, dass die Preisstruktur klar und übersichtlich ist und dass es verschiedene Arten von Begleitung und Gruppentarifen gibt. Das Museum ist damit nicht nur ein klassisches Ausflugsziel, sondern auch ein Haus, das Wiederkehr fördert. Wer also beim ersten Mal nur die unteren Etagen schafft, kann später gezielt die Vogelräume, die Eiszeitabteilung oder die Sonderausstellung nachholen. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit in Braunschweig
Bei der Anfahrt punktet das Museum mit seiner Lage in Braunschweig-Nordstadt und mit den guten Anschlüssen an den öffentlichen Nahverkehr. Eigene Parkplätze gibt es nicht, dafür stehen in der Umgebung kostenlose öffentliche Parkmöglichkeiten an der Pockelsstraße, der Konstantin-Uhde-Straße und in den umliegenden Straßen zur Verfügung. Zusätzlich nennt das Museum zwei Ladeplätze für Elektroautos mit Lademöglichkeit sowie mehrere Behindertenparkplätze. Wer lieber mit Bus oder Bahn kommt, erreicht die nächstgelegene Bushaltestelle Pockelsstraße mit den Linien 419, 426, 429 und 433; die nächste Tramhaltestelle Mühlenpfordtstraße ist mit den Linien 1 und 2 erreichbar. Damit ist die Location sowohl für Autofahrer als auch für ÖPNV-Nutzer gut planbar. Gerade für Besucherinnen und Besucher, die nicht aus Braunschweig kommen, ist diese Mischung aus Nahverkehr und Parkoptionen ein echtes Argument für einen unkomplizierten Tagesausflug. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Auch in Sachen Barrierefreiheit ist das Haus klar aufgestellt. Der Eingang zu den Ausstellungshallen ist stufenlos, die Tür kann per Knopfdruck geöffnet werden, und alle Etagen sind per Aufzug erreichbar. Assistenzhunde sind mit Ausweis an der Rezeption erlaubt. Zusätzlich bietet das Museum einen kleinen Lese-Café-Bereich im ersten Obergeschoss, einen Picknickraum im Erdgeschoss, kostenfreies WLAN sowie Schließfächer für Jacken und Taschen. Für Fotos gilt eine praktische Regel: Fotografieren ohne Blitz, Stativ oder Selfie-Stick ist in den Ausstellungen grundsätzlich erlaubt. Wer also Inhalte für Social Media oder private Erinnerungsfotos sucht, kann den Besuch unkompliziert dokumentieren, ohne dass der Museumscharakter verloren geht. Die Kombination aus Zugänglichkeit, digitalem Komfort und klaren Besucherregeln macht das Haus sehr alltagstauglich. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Wer mit dem Fahrrad oder mit größeren Begleitgeräten unterwegs ist, sollte auch die Garderobenhinweise beachten. Größere Handwagen und Fahrradanhänger sollen wegen des Platzangebots vor dem Museum an den Fahrradständern abgestellt werden. Das ist ein kleines Detail, zeigt aber, dass das Haus auf Besucherströme vorbereitet ist und gleichzeitig Ordnung und Sicherheit in den Ausstellungssälen bewahren will. Zusammen mit den Schließfächern, der freien WLAN-Nutzung und dem klar geregelten Fotoverhalten entsteht ein sehr alltagstaugliches Besuchsprofil. Für Familien mit Kinderwagen oder für Gruppen mit Gepäck ist diese Struktur angenehm, weil die Wege im Gebäude klar geregelt sind und man nicht lange nach Hilfe suchen muss. So wird aus einem Museumsbesuch schnell ein entspannter, gut organisierter Ausflug, bei dem sich der Blick auf die Inhalte konzentrieren kann. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Geschichte eines Museums mit über 260 Jahren Tradition
Die Geschichte des Hauses ist ein wesentlicher Teil seines Reizes. Offiziell reicht sie bis ins Jahr 1754 zurück, als Carl I. von Braunschweig-Lüneburg das ducale Kunst- und Naturalienkabinett gründete. Schon 1753/54 wurde die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wodurch in Braunschweig eines der ersten öffentlichen Museen Deutschlands entstand. Danach zog das Museum mehrfach um: 1765 ins Zeughaus, 1857 kam es zur Trennung von Kunst- und Naturaliensammlung, 1877 an das heutige Alte Gebäude der TU Braunschweig und 1937 schließlich an die Pockelsstraße. Diese Historie erklärt, warum die Location nicht wie ein Neubau wirkt, sondern wie ein gewachsenes Wissenshaus mit langer Tradition. Dass das Museum mehr als 260 Jahre alt ist und sich selbst als ältestes naturkundliches Museum Deutschlands bezeichnet, ist deshalb kein Marketing-Spruch, sondern ein historisch nachvollziehbarer Befund. Die wechselvolle Entwicklung zeigt auch, wie eng das Museum mit der Wissenschaftsgeschichte Braunschweigs verbunden ist. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/the-museum/history))
Auch einzelne Objekte erzählen die langen Wege der Sammlung. In der Schatzkammer begegnet man etwa dem Weißbunten Raben von den Färöern, einem seltenen und ausgestorbenen Farbmorphen des Kolkraben, der schon 1755 erworben wurde. Hinzu kommen Stücke wie eine Caspian-Schildkröte mit Wappen auf dem Panzer, ein Sägefisch oder vergoldete Venusmuscheln, die auf die frühen Sammlungen in Bevern und Salzdahlum zurückgehen. Dadurch wird deutlich, dass das Museum nicht nur aus Ausstellungssälen besteht, sondern aus einem Ensemble historischer Zeugnisse, das den Aufstieg der Naturkunde von der fürstlichen Wunderkammer zur modernen Wissenschaft dokumentiert. Die Schatzkammer liefert damit mehr als nur schöne Vitrinen: Sie macht die Herkunft des Hauses sichtbar und verbindet Forschungsgeschichte mit musealer Aura. Das ist für Besucherinnen und Besucher wichtig, weil man beim Rundgang nicht nur sieht, was gesammelt wurde, sondern auch, warum diese Sammlung kulturell so bedeutsam ist. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/treasury))
Die Sammlung selbst ist ebenso beeindruckend wie die Baugeschichte. Das Museum spricht von rund 440.000 Objekten, darunter etwa 320.000 Wirbellose, 75.000 Wirbeltiere und 45.000 Fossilien. Besonders wichtig ist die Vogelsammlung mit mehr als 50.000 Präparaten; sie gehört zu den größten und international bedeutenden Sammlungen in Deutschland. Hinzu kommen zahlreiche Typus-Exemplare, also Stücke, die für die wissenschaftliche Erstbeschreibung einer Art entscheidend sind. Gerade diese wissenschaftliche Tiefe macht das Museum zu mehr als einer klassischen Schausammlung. Es ist ein Forschungsort, ein Archiv des Lebens und ein Bildungszentrum in einem. Wer Naturkunde, Forschungsgeschichte und Museumsentwicklung in einem Besuch erleben möchte, bekommt hier also nicht nur Ausstellungsräume, sondern ein echtes wissenschaftliches Gedächtnis der Region und darüber hinaus. ([geopark-hblo.de](https://geopark-hblo.de/en/locations/information-centres/braunschweig-natural-history-museum/))
Für wen sich der Besuch besonders lohnt
Besonders stark ist das Museum dort, wo es klassische Schauwirkung mit Mitmachmomenten verbindet. Die Braunschweiger Dioramen zeigen Tiere in ihren Lebensräumen, viele davon stammen aus den frühen 1950er-Jahren und besitzen dadurch selbst musealen Charakter. Der Entdeckersaal setzt dagegen auf Interaktion und ist bewusst modern gestaltet, damit Kinder, Schulklassen und neugierige Erwachsene Zusammenhänge direkt begreifen können. Im Insect Hall ergänzen lebende Bienen, detailreiche Nester und vergrößerte Modelle die Sammlung um einen anschaulichen Blick auf Formenvielfalt und Anpassung. Zusammen mit den Vögeln, der Schatzkammer, den Aquarien und der Eiszeithalle entsteht so ein Besuch, der sich weniger wie eine Pflichttour und mehr wie ein Entdeckerparcours anfühlt. Gerade wer mit Kindern kommt, profitiert von dieser Mischung, weil die Räume nicht nur informieren, sondern auch überraschen. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/insect-hall))
Der Insect Hall und der Light Hall setzen diese Vielfalt konsequent fort. Im Insect Hall geht es um die enorme Formenvielfalt der Insekten, um Wasseroberflächen, soziale Insekten und lebende Bienen. Vergrößerte Modelle machen Bewegungs- und Ernährungsformen sichtbar, die man im Alltag kaum wahrnimmt. Der Light Hall wiederum ist der größte Ausstellungsraum des Hauses und wurde 2003 neu eröffnet. Er enthält einige der wertvollsten und größten Stücke des Museums, darunter das Skelett der Stellerschen Seekuh, Themen zu ausgestorbenen Vögeln und weitere Bereiche zur Eiszeit. Hinzu kommen Darstellungen von menschlicher Evolution mit wissenschaftlich rekonstruierten Homininen. Diese Kombination aus großformatigen Exponaten, fossilen Zeugnissen und anschaulichen Modellen sorgt dafür, dass der Rundgang nie abstrakt bleibt. Stattdessen entsteht ein sehr konkreter Eindruck davon, wie eng Artenvielfalt, Aussterben, Klima und regionale Geschichte miteinander verbunden sind. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/insect-hall))
Gerade für Familien mit Kindern ist die Mischung aus echten Tieren, großen Modellen, erklärenden Stationen und historischen Präparaten ideal. Gleichzeitig kommen Erwachsene auf ihre Kosten, weil das Museum immer wieder Bezüge zu Forschung, Artensterben, Klimawandel und regionaler Erdgeschichte herstellt. Wer sich für Naturfotografie interessiert, findet in der Sonderausstellung starke Bildwelten; wer Dinosaurier sucht, bekommt Fossilien und PalaeoArt; wer sich für Vögel begeistert, trifft auf eine außergewöhnlich tiefe Sammlung. So bleibt das Haus breit anschlussfähig und wirkt doch nie beliebig. Wer den Besuch sinnvoll aufbauen will, beginnt am besten mit einer aktuellen Sonderausstellung, nimmt danach den Entdeckersaal für den spielerischen Einstieg mit und arbeitet sich dann über Tiere, Vitrinen und Dioramen nach oben. Das ist keine offizielle Muss-Reihenfolge, aber eine gute Orientierung für Familien und Erstbesucher, weil sich so moderne, historische und forschungsbezogene Inhalte ideal mischen. Genau deshalb funktioniert das Museum sowohl für kurze Besuche als auch für längere Museumstage. ([geopark-hblo.de](https://geopark-hblo.de/en/locations/information-centres/braunschweig-natural-history-museum/))
Für Tagesgäste, Schulausflüge und alle, die in Braunschweig nach einer wetterunabhängigen Aktivität mit Substanz suchen, ist das Haus besonders attraktiv. Es ist groß genug für einen langen Museumsnachmittag, aber kompakt genug, um nicht zu überfordern. Mit wechselnden Highlights wie Wildlife Photographer of the Year 2025 und Osterküken 2026 bleibt das Angebot zudem aktuell und saisonal spannend. Dazu kommen die seltene Kombination aus lebenden Tieren, naturkundlicher Forschung, historischen Schaukästen und modernen Vermittlungsformaten sowie die gute Erreichbarkeit mit ÖPNV und Pkw. Wer also nach einer Location sucht, die Wissensdurst, Familienfreundlichkeit und kulturellen Mehrwert verbindet, findet im National Museum of Natural History Braunschweig eine sehr starke Adresse. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/staatliches-naturhistorisches-museum/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen))
Quellen:
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - Startseite
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - Visitor Info
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - Permanent Exhibitions
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - History
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - Aktuelle Ausstellungen
National Museum of Natural History Braunschweig | Ausstellungen & Tickets
Das National Museum of Natural History in Braunschweig, offiziell das Staatliche Naturhistorische Museum, ist ein Ziel für alle, die Naturkunde nicht nur lesen, sondern sehen, hören und erleben möchten. Das Haus an der Pockelsstraße 10 verbindet eine lange Sammlungstradition mit einer modernen Besucherführung über vier Etagen. Unten warten Aquarien und Terrarien mit lebenden Tieren, darüber historische Dioramen, die Schatzkammer und der Entdeckersaal, und in den oberen Bereichen Themen wie Insekten, Vögel, Dino-Forschung, Eiszeit und menschliche Evolution. Gleichzeitig zeigt das Museum, wie aktuell Naturkunde ist: Mit mehr als 440.000 Objekten, einer außergewöhnlich großen Vogelsammlung und wechselnden Sonderausstellungen ist es ein Ort, an dem Forschung, Bildung und Familienbesuch zusammenfinden. Wer nach Ausstellungen, Tickets, Öffnungszeiten, Anfahrt oder Parken sucht, findet hier eine Location, die sowohl für spontane Besuche als auch für geplante Museumstage hervorragend funktioniert. Genau diese Mischung aus Tradition, Vielfalt und guter Erreichbarkeit macht den Besuch in Braunschweig so attraktiv. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/the-museum/location))
Ausstellungen und aktuelle Highlights im National Museum of Natural History Braunschweig
Aktuell lohnt sich der Blick auf die Sonderausstellungen besonders. Die offizielle Ausstellungsseite nennt als laufende Highlights Osterküken 2026 und Wildlife Photographer of the Year 2025. Die Wildlife-Schau ist ein starker Magnet für alle, die nach Fotos, Naturbildern und internationalen Motiven suchen: Sie zeigt die 100 besten Naturfotografien des Jahres und basiert auf einem Wettbewerb mit über 60.000 Einsendungen. Damit wird Natur nicht abstrakt, sondern als unmittelbares Erlebnis mit Tieren, Pflanzen, Pilzen und Lebensräumen greifbar. Osterküken 2026 bringt dagegen ein sehr persönliches, familienfreundliches Frühlingsformat ins Museum, bei dem Besucherinnen und Besucher die frisch geschlüpften Küken vor Ort erleben können. Gerade diese zeitlich begrenzten Formate erhöhen die Besuchsdynamik, weil sie den klassischen Museumstag mit einem saisonalen Anlass verbinden. Wer das Haus in den nächsten Wochen besucht, erlebt also nicht nur die historischen Dauerausstellungen, sondern auch einen aktuellen Anlass, der die Naturkunde in die Gegenwart holt. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/staatliches-naturhistorisches-museum/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen))
Die Dauerausstellungen bilden das Rückgrat des Museums und sind so breit aufgestellt, dass nahezu jede Zielgruppe etwas findet. Die offizielle Übersicht nennt Mineralien, den Vogelsaal, Braunschweiger Dioramen, Aquarien und Terrarien, den Entdeckersaal, das Schaumagazin, die Schatzkammer, den Braunschweiger Dino und den Lichtsaal. Diese Bandbreite ist SEO-stark und inhaltlich sinnvoll zugleich: Wer nach exhibits, history, dinosaurier, aquarien oder dioramen sucht, bekommt hier keine einzelne Nische, sondern ein ganzes Naturkundespektrum. Gerade die Verbindung von lebenden Tieren, historischen Präparaten, Fossilien und didaktischen Stationen macht den Besuch abwechslungsreich. Das Museum ist kein stilles Schaulager, sondern eine Location, in der man verschiedene Arten des Lernens nebeneinander erleben kann: beobachten, vergleichen, staunen und ausprobieren. Besonders stark ist dabei, dass sich die Themen nicht gegenseitig überlagern, sondern wie Bausteine eines größeren Naturbildes wirken. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/staatliches-naturhistorisches-museum/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen))
Für Social Media und Fotointeresse ist das Haus ebenfalls spannend, auch wenn es kein reines Fotomuseum ist. Die wechselnden Naturfotografien der aktuellen Sonderausstellung liefern starke Motive, während die Dauerausstellungen mit präparierten Tieren, Vitrinen, Aquarien und den historischen Dioramen sehr unterschiedliche Bildsprachen anbieten. Das ist für Besucherinnen und Besucher interessant, die nicht nur Inhalte konsumieren, sondern Eindrücke mit nach Hause nehmen möchten. Besonders die Verbindung aus moderner Ausstellungsgestaltung und historischen Präsentationsformen sorgt für Kontraste, die visuell leicht verständlich sind und den Museumsbesuch lebendig halten. Dadurch wird der Rundgang nicht eintönig, sondern wirkt wie eine Abfolge gut gesetzter Szenen. Genau diese Mischung aus Wissensvermittlung und Bildwirkung ist ein großer Vorteil für Familien, Schulklassen, Kulturreisende und alle, die bei einem Museumsbesuch gern Abwechslung haben. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/assets/user_upload/SNHM/Presseinformationen/2025-12-18_SNHM_PM_WPY.pdf))
Vier Etagen Naturkunde: Von Aquarien bis Dinosaurier
Die räumliche Struktur ist für die Besucherführung besonders wichtig: Das Museum verteilt seine Inhalte über vier Etagen. Im Untergeschoss finden sich lebende Amphibien, Reptilien und Fische in realistisch gestalteten Terrarien und Aquarien. Auf der ersten und zweiten Etage zeigen historische Dioramen Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen, während die erste Etage zusätzlich die Museumsgeschichte und die Schatzkammer mit besonders wertvollen Stücken aufnimmt. Dort liegt auch der Entdeckersaal, der mit interaktiven Elementen einen spielerischen Zugang bietet. Auf der zweiten und dritten Etage folgen Insekten, Dinosauriergrabungen, die fossile und geologische Geschichte der Braunschweiger Region, Vögel, Eiszeit, ausgestorbene Arten und die menschliche Evolution. Diese klare Verteilung erleichtert die Orientierung und sorgt dafür, dass der Besuch nicht sprunghaft wirkt, sondern wie ein gut erzählter Rundgang durch Natur- und Erdgeschichte. Man kann hier sehr bewusst von heutigen Lebensformen zu fossilen Zeugnissen und wieder zurück in die Gegenwart gehen. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/the-museum/location))
Innerhalb dieser Etagen fallen mehrere Räume besonders auf. Der Vogelsaal wurde neu gestaltet und setzt mit mehr als 200 Präparaten sowie multimedialen Stationen auf eine anschauliche Erzählweise. Die Sammlung umfasst mehr als 52.000 Exemplare und rund 19.000 Eier; damit ist sie die größte Vogelsammlung Niedersachsens und eine der bedeutendsten in Deutschland. Die Biodiversity Hall ergänzt dieses Spektrum mit über 500 Objekten in atmosphärischen Vitrinen, die bis zur Decke reichen und den Charakter klassischer Lehrsammlungen aufgreifen. Der Entdeckersaal bietet dann einen bewussten Stilwechsel: Hier stehen Mitmachen, Vergleichen und Beobachten im Vordergrund, etwa bei Tarnung, Lauten, Spuren und der Lebensweise des Weißstorchs. Wer die Etagen nacheinander besucht, erlebt deshalb nicht nur Objekte, sondern auch die Entwicklung der Museumspädagogik von der klassischen Schausammlung hin zur interaktiven Wissensvermittlung. Das macht das Haus sowohl für Erwachsene als auch für Kinder attraktiv, weil jede Ebene einen anderen Zugang zur Natur eröffnet. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/bird-hall))
Der Insect Hall und der Light Hall setzen diese Vielfalt konsequent fort. Im Insect Hall geht es um die enorme Formenvielfalt der Insekten, um Wasseroberflächen, soziale Insekten und lebende Bienen. Vergrößerte Modelle machen Bewegungs- und Ernährungsformen sichtbar, die man im Alltag kaum wahrnimmt. Der Light Hall wiederum ist der größte Ausstellungsraum des Hauses und wurde 2003 neu eröffnet. Er enthält einige der wertvollsten und größten Stücke des Museums, darunter das Skelett der Stellerschen Seekuh, Themen zu ausgestorbenen Vögeln und weitere Bereiche zur Eiszeit. Hinzu kommen Darstellungen von menschlicher Evolution mit wissenschaftlich rekonstruierten Homininen. Diese Kombination aus großformatigen Exponaten, fossilen Zeugnissen und anschaulichen Modellen sorgt dafür, dass der Rundgang nie abstrakt bleibt. Stattdessen entsteht ein sehr konkreter Eindruck davon, wie eng Artenvielfalt, Aussterben, Klima und regionale Geschichte miteinander verbunden sind. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/insect-hall))
Tickets, Öffnungszeiten und praktische Besucherinfos
Für die Planung sind die Öffnungszeiten und Ticketpreise einfach und transparent. Das Museum ist regulär dienstags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, mittwochs bis 19 Uhr, montags bleibt es geschlossen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9,00 Euro, ermäßigt 7,00 Euro und für Kinder von 6 bis 17 Jahren 4,00 Euro. Familienkarten sowie Jahreskarten ergänzen das Angebot, und mit dem Kombiticket für das paläon Forschungsmuseum erhalten Besucherinnen und Besucher innerhalb von drei Monaten freien Eintritt in das jeweils andere Museum. Wer gezielt nach Tickets sucht, findet also ein familientaugliches und preislich attraktives Modell, das vor allem bei spontanen Ausflügen gut funktioniert. Besonders hilfreich ist auch, dass das Haus für Kinder unter sechs Jahren freien Eintritt gewährt und Gruppen sowie bestimmte Berechtigte reduzierte Konditionen bekommen. Für ein Museum mit dieser Bandbreite ist das ein klarer Pluspunkt, weil der Besuch so auch für größere Familien und Schulgruppen planbar bleibt. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Zu den praktischen Besuchsinfos gehört außerdem die Feiertagsregelung. Das Museum ist an mehreren gesetzlichen Feiertagen geöffnet, darunter Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, Pfingstsonntag, der Tag der Deutschen Einheit, der Reformationstag und der zweite Weihnachtsfeiertag. Geschlossen bleibt es hingegen an Neujahr, am 1. Mai, an Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Heiligabend, dem ersten Weihnachtstag und an Silvester. Gerade bei einem Städtetrip oder bei Ferienbesuchen lohnt sich deshalb ein kurzer Blick auf die aktuellen Öffnungszeiten, damit der Ausflug nicht an einem Ruhetag endet. Für die Sonderausstellung Osterküken 2026 galten zusätzlich erweiterte Öffnungszeiten, was zeigt, wie flexibel das Haus auf saisonale Formate reagiert. Das ist besonders sinnvoll, weil sich so Besucherströme an Ferien, Wochenenden und Feiertagen besser verteilen lassen. Wer die Öffnungszeiten vorab prüft, spart sich unnötige Wege und kann den Museumsbesuch entspannt planen. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Für Mehrfachbesuche oder längere Aufenthalte sind die Jahreskarten interessant: Es gibt eine Jahreskarte für das Naturhistorische Museum, eine Familienjahreskarte und eine 3Landesmuseen-Jahreskarte. Das ist praktisch, wenn der Besuch nicht bei einem einzigen Termin bleiben soll oder wenn Braunschweig als Kulturziel mehrfach angefahren wird. Gerade in Kombination mit wechselnden Sonderausstellungen und den verschiedenen Dauerräumen relativiert sich die Kartenfrage schnell, weil man bei einem zweiten Besuch oft einen ganz anderen Schwerpunkt setzen kann. Familien profitieren besonders davon, dass die Preisstruktur klar und übersichtlich ist und dass es verschiedene Arten von Begleitung und Gruppentarifen gibt. Das Museum ist damit nicht nur ein klassisches Ausflugsziel, sondern auch ein Haus, das Wiederkehr fördert. Wer also beim ersten Mal nur die unteren Etagen schafft, kann später gezielt die Vogelräume, die Eiszeitabteilung oder die Sonderausstellung nachholen. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit in Braunschweig
Bei der Anfahrt punktet das Museum mit seiner Lage in Braunschweig-Nordstadt und mit den guten Anschlüssen an den öffentlichen Nahverkehr. Eigene Parkplätze gibt es nicht, dafür stehen in der Umgebung kostenlose öffentliche Parkmöglichkeiten an der Pockelsstraße, der Konstantin-Uhde-Straße und in den umliegenden Straßen zur Verfügung. Zusätzlich nennt das Museum zwei Ladeplätze für Elektroautos mit Lademöglichkeit sowie mehrere Behindertenparkplätze. Wer lieber mit Bus oder Bahn kommt, erreicht die nächstgelegene Bushaltestelle Pockelsstraße mit den Linien 419, 426, 429 und 433; die nächste Tramhaltestelle Mühlenpfordtstraße ist mit den Linien 1 und 2 erreichbar. Damit ist die Location sowohl für Autofahrer als auch für ÖPNV-Nutzer gut planbar. Gerade für Besucherinnen und Besucher, die nicht aus Braunschweig kommen, ist diese Mischung aus Nahverkehr und Parkoptionen ein echtes Argument für einen unkomplizierten Tagesausflug. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Auch in Sachen Barrierefreiheit ist das Haus klar aufgestellt. Der Eingang zu den Ausstellungshallen ist stufenlos, die Tür kann per Knopfdruck geöffnet werden, und alle Etagen sind per Aufzug erreichbar. Assistenzhunde sind mit Ausweis an der Rezeption erlaubt. Zusätzlich bietet das Museum einen kleinen Lese-Café-Bereich im ersten Obergeschoss, einen Picknickraum im Erdgeschoss, kostenfreies WLAN sowie Schließfächer für Jacken und Taschen. Für Fotos gilt eine praktische Regel: Fotografieren ohne Blitz, Stativ oder Selfie-Stick ist in den Ausstellungen grundsätzlich erlaubt. Wer also Inhalte für Social Media oder private Erinnerungsfotos sucht, kann den Besuch unkompliziert dokumentieren, ohne dass der Museumscharakter verloren geht. Die Kombination aus Zugänglichkeit, digitalem Komfort und klaren Besucherregeln macht das Haus sehr alltagstauglich. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Wer mit dem Fahrrad oder mit größeren Begleitgeräten unterwegs ist, sollte auch die Garderobenhinweise beachten. Größere Handwagen und Fahrradanhänger sollen wegen des Platzangebots vor dem Museum an den Fahrradständern abgestellt werden. Das ist ein kleines Detail, zeigt aber, dass das Haus auf Besucherströme vorbereitet ist und gleichzeitig Ordnung und Sicherheit in den Ausstellungssälen bewahren will. Zusammen mit den Schließfächern, der freien WLAN-Nutzung und dem klar geregelten Fotoverhalten entsteht ein sehr alltagstaugliches Besuchsprofil. Für Familien mit Kinderwagen oder für Gruppen mit Gepäck ist diese Struktur angenehm, weil die Wege im Gebäude klar geregelt sind und man nicht lange nach Hilfe suchen muss. So wird aus einem Museumsbesuch schnell ein entspannter, gut organisierter Ausflug, bei dem sich der Blick auf die Inhalte konzentrieren kann. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/visit/information))
Geschichte eines Museums mit über 260 Jahren Tradition
Die Geschichte des Hauses ist ein wesentlicher Teil seines Reizes. Offiziell reicht sie bis ins Jahr 1754 zurück, als Carl I. von Braunschweig-Lüneburg das ducale Kunst- und Naturalienkabinett gründete. Schon 1753/54 wurde die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wodurch in Braunschweig eines der ersten öffentlichen Museen Deutschlands entstand. Danach zog das Museum mehrfach um: 1765 ins Zeughaus, 1857 kam es zur Trennung von Kunst- und Naturaliensammlung, 1877 an das heutige Alte Gebäude der TU Braunschweig und 1937 schließlich an die Pockelsstraße. Diese Historie erklärt, warum die Location nicht wie ein Neubau wirkt, sondern wie ein gewachsenes Wissenshaus mit langer Tradition. Dass das Museum mehr als 260 Jahre alt ist und sich selbst als ältestes naturkundliches Museum Deutschlands bezeichnet, ist deshalb kein Marketing-Spruch, sondern ein historisch nachvollziehbarer Befund. Die wechselvolle Entwicklung zeigt auch, wie eng das Museum mit der Wissenschaftsgeschichte Braunschweigs verbunden ist. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/the-museum/history))
Auch einzelne Objekte erzählen die langen Wege der Sammlung. In der Schatzkammer begegnet man etwa dem Weißbunten Raben von den Färöern, einem seltenen und ausgestorbenen Farbmorphen des Kolkraben, der schon 1755 erworben wurde. Hinzu kommen Stücke wie eine Caspian-Schildkröte mit Wappen auf dem Panzer, ein Sägefisch oder vergoldete Venusmuscheln, die auf die frühen Sammlungen in Bevern und Salzdahlum zurückgehen. Dadurch wird deutlich, dass das Museum nicht nur aus Ausstellungssälen besteht, sondern aus einem Ensemble historischer Zeugnisse, das den Aufstieg der Naturkunde von der fürstlichen Wunderkammer zur modernen Wissenschaft dokumentiert. Die Schatzkammer liefert damit mehr als nur schöne Vitrinen: Sie macht die Herkunft des Hauses sichtbar und verbindet Forschungsgeschichte mit musealer Aura. Das ist für Besucherinnen und Besucher wichtig, weil man beim Rundgang nicht nur sieht, was gesammelt wurde, sondern auch, warum diese Sammlung kulturell so bedeutsam ist. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/treasury))
Die Sammlung selbst ist ebenso beeindruckend wie die Baugeschichte. Das Museum spricht von rund 440.000 Objekten, darunter etwa 320.000 Wirbellose, 75.000 Wirbeltiere und 45.000 Fossilien. Besonders wichtig ist die Vogelsammlung mit mehr als 50.000 Präparaten; sie gehört zu den größten und international bedeutenden Sammlungen in Deutschland. Hinzu kommen zahlreiche Typus-Exemplare, also Stücke, die für die wissenschaftliche Erstbeschreibung einer Art entscheidend sind. Gerade diese wissenschaftliche Tiefe macht das Museum zu mehr als einer klassischen Schausammlung. Es ist ein Forschungsort, ein Archiv des Lebens und ein Bildungszentrum in einem. Wer Naturkunde, Forschungsgeschichte und Museumsentwicklung in einem Besuch erleben möchte, bekommt hier also nicht nur Ausstellungsräume, sondern ein echtes wissenschaftliches Gedächtnis der Region und darüber hinaus. ([geopark-hblo.de](https://geopark-hblo.de/en/locations/information-centres/braunschweig-natural-history-museum/))
Für wen sich der Besuch besonders lohnt
Besonders stark ist das Museum dort, wo es klassische Schauwirkung mit Mitmachmomenten verbindet. Die Braunschweiger Dioramen zeigen Tiere in ihren Lebensräumen, viele davon stammen aus den frühen 1950er-Jahren und besitzen dadurch selbst musealen Charakter. Der Entdeckersaal setzt dagegen auf Interaktion und ist bewusst modern gestaltet, damit Kinder, Schulklassen und neugierige Erwachsene Zusammenhänge direkt begreifen können. Im Insect Hall ergänzen lebende Bienen, detailreiche Nester und vergrößerte Modelle die Sammlung um einen anschaulichen Blick auf Formenvielfalt und Anpassung. Zusammen mit den Vögeln, der Schatzkammer, den Aquarien und der Eiszeithalle entsteht so ein Besuch, der sich weniger wie eine Pflichttour und mehr wie ein Entdeckerparcours anfühlt. Gerade wer mit Kindern kommt, profitiert von dieser Mischung, weil die Räume nicht nur informieren, sondern auch überraschen. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/insect-hall))
Der Insect Hall und der Light Hall setzen diese Vielfalt konsequent fort. Im Insect Hall geht es um die enorme Formenvielfalt der Insekten, um Wasseroberflächen, soziale Insekten und lebende Bienen. Vergrößerte Modelle machen Bewegungs- und Ernährungsformen sichtbar, die man im Alltag kaum wahrnimmt. Der Light Hall wiederum ist der größte Ausstellungsraum des Hauses und wurde 2003 neu eröffnet. Er enthält einige der wertvollsten und größten Stücke des Museums, darunter das Skelett der Stellerschen Seekuh, Themen zu ausgestorbenen Vögeln und weitere Bereiche zur Eiszeit. Hinzu kommen Darstellungen von menschlicher Evolution mit wissenschaftlich rekonstruierten Homininen. Diese Kombination aus großformatigen Exponaten, fossilen Zeugnissen und anschaulichen Modellen sorgt dafür, dass der Rundgang nie abstrakt bleibt. Stattdessen entsteht ein sehr konkreter Eindruck davon, wie eng Artenvielfalt, Aussterben, Klima und regionale Geschichte miteinander verbunden sind. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/en/staatliches-naturhistorisches-museum/exhibitions/permanent-exhibitions/insect-hall))
Gerade für Familien mit Kindern ist die Mischung aus echten Tieren, großen Modellen, erklärenden Stationen und historischen Präparaten ideal. Gleichzeitig kommen Erwachsene auf ihre Kosten, weil das Museum immer wieder Bezüge zu Forschung, Artensterben, Klimawandel und regionaler Erdgeschichte herstellt. Wer sich für Naturfotografie interessiert, findet in der Sonderausstellung starke Bildwelten; wer Dinosaurier sucht, bekommt Fossilien und PalaeoArt; wer sich für Vögel begeistert, trifft auf eine außergewöhnlich tiefe Sammlung. So bleibt das Haus breit anschlussfähig und wirkt doch nie beliebig. Wer den Besuch sinnvoll aufbauen will, beginnt am besten mit einer aktuellen Sonderausstellung, nimmt danach den Entdeckersaal für den spielerischen Einstieg mit und arbeitet sich dann über Tiere, Vitrinen und Dioramen nach oben. Das ist keine offizielle Muss-Reihenfolge, aber eine gute Orientierung für Familien und Erstbesucher, weil sich so moderne, historische und forschungsbezogene Inhalte ideal mischen. Genau deshalb funktioniert das Museum sowohl für kurze Besuche als auch für längere Museumstage. ([geopark-hblo.de](https://geopark-hblo.de/en/locations/information-centres/braunschweig-natural-history-museum/))
Für Tagesgäste, Schulausflüge und alle, die in Braunschweig nach einer wetterunabhängigen Aktivität mit Substanz suchen, ist das Haus besonders attraktiv. Es ist groß genug für einen langen Museumsnachmittag, aber kompakt genug, um nicht zu überfordern. Mit wechselnden Highlights wie Wildlife Photographer of the Year 2025 und Osterküken 2026 bleibt das Angebot zudem aktuell und saisonal spannend. Dazu kommen die seltene Kombination aus lebenden Tieren, naturkundlicher Forschung, historischen Schaukästen und modernen Vermittlungsformaten sowie die gute Erreichbarkeit mit ÖPNV und Pkw. Wer also nach einer Location sucht, die Wissensdurst, Familienfreundlichkeit und kulturellen Mehrwert verbindet, findet im National Museum of Natural History Braunschweig eine sehr starke Adresse. ([3landesmuseen-braunschweig.de](https://3landesmuseen-braunschweig.de/staatliches-naturhistorisches-museum/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen))
Quellen:
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - Startseite
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - Visitor Info
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - Permanent Exhibitions
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - History
- Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig - Aktuelle Ausstellungen
Bevorstehende Veranstaltungen
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Sara daydream
30. September 2025
Schönes Museum, 3 Etagen, das Personal ist nett und der Ort ist sauber und organisiert. Es gibt nicht zu viele Dinge, aber es macht trotzdem viel Spaß und ist informativ.
Jakob Bach Jensen
15. Juli 2023
Sehr interessantes Museum mit erstaunlichen Nachbildungen verschiedener Tiere. Es gab viele Ausstellungen sowie eine Sonderausstellung mit dem Fokus auf das aktuelle "Plastikzeitalter". Obwohl fast alle Schilder/Infotafeln auf Deutsch geschrieben waren und viele Animationen alt und veraltet waren, würde ich das Museum dennoch jedem empfehlen, der es besucht. Der niedrige Ticketpreis ist hier auch ein großer Faktor.
Vadim Sv
16. April 2023
Ich habe kürzlich das Nationalmuseum für Natur besucht und war beeindruckt von der Vielfalt der Ausstellungen und natürlichen Wunder, die dort zu sehen sind. Das Museum erstreckt sich über mehrere Etagen, und jede bietet etwas Einzigartiges und Interessantes. Eines der Highlights für mich war, verschiedene Tierarten in ihren natürlichen Lebensräumen zu sehen. Ich habe auch genossen, über Dinosaurier durch die ausgestellten Fossilien und die Geschichte der Menschen durch archäologische Ausstellungen zu lernen. Ein nettes Detail war die Ausstellung eines Asteroiden, der in der Gegend gefunden wurde. Das Aquarium mit seinen schönen Fischen war ebenfalls ein Genuss. Insgesamt hatte ich eine großartige Zeit im Museum und würde es besonders für Familien mit Kindern sehr empfehlen. Es gibt so viel zu sehen und zu lernen, und es ist eine fantastische Möglichkeit, einen Tag zu verbringen.
yazeed alazzeh
10. Januar 2022
Wirklich erstaunlicher Ort zum Entdecken. Was in diesem Museum zu finden ist, übertrifft definitiv die Erwartungen. Die Details und die Professionalität, die in dieses Projekt gesteckt wurden, sind einfach perfekt! Man kann echte Stücke und sogar tote Tiere sehen, die seit Tausenden von Jahren existieren. Es ist ein guter Ort für Familien und Kinder.
edwinCSBG
6. Juni 2021
Wirklich schöner Ort, aber definitiv zu wenig Dinosaurierfossilien. Im Hauptsaal gibt es jedoch einen Boden voller großer Sauropodenfossilien. Was ich nicht mochte, waren die großen Fische und zu viele Fische in zu kleinen Aquarien.

